Ameisen

Bei den Ameisen

Das MU-Thema der 5.-Klässler ist zurzeit „Ameisen“. Nachdem wir im Schulzimmer bei verschiedenen Posten schon einiges über diese interessanten Insekten gelernt hatten, durften wir am Donnerstag, 8. September mit der Organisation „Pro Natura“ einen spannenden Morgen in der Natur verbringen. Zwischen Altikon und Ellikon befinden sich nämlich zwei grosse Ameisenhügel der Waldameisen, welche in unserer Region Seltenheitswert haben. Es war spannend, was wir alles gesehen, beobachtet, erforscht und gespielt haben. Hier einige Berichte der Schüler und Schülerinnen:

Hin- und Rückfahrt

Alle sind mit dem Fahrrad nach Ellikon gefahren, ausser Neal. Er ist mit seiner Mutter mit dem Auto hingefahren. Ester Prin hat uns begleitet. Auf dem Hinweg fuhren wir zuerst nach Grüt und dann über den Hügel nach Altikon. Cinzia hatte Probleme mit der Kette, weshalb wir einen Teil der Gruppe auf dem Hinweg aus den Augen verloren. Zum Glück konnte der Defekt behoben werden und wir erreichten alle zusammen gegen 8.30 Uhr die beiden Ameisenhügel. Wir waren insgesamt drei Stunden in Ellikon. Auf dem Rückweg fuhren wir von Altikon nach Eschlikon und von dort aus zurück zum Schulhaus. Alle kamen erschöpft an. Zum Glück konnten wir uns beim Mittagessen stärken, denn am Nachmittag ging wieder die Schule los.
Neal und Maël

Beobachtungsaufträge

Zuerst mussten wir einige Beobachtungsaufträge erfüllen. In Zweiergruppen mussten wir bei den zwei Ameisenhaufen vieles forschen, wie zum Beispiel: einen Ameisenhaufen und eine Ameise zeichnen. Man konnte auch ein Tuch auf den Ameisenhaufen legen. Es bewirkte, dass ein paar Ameisen kamen und mit ihrer Ameisensäure auf das Taschentuch spritzten. Es gab einen Posten bei dem man einen Apfel auf den Ameisenhaufen darauf legte, dann kamen viele Ameisen, die dann den Apfel mitnahmen.
Alexia und Karim

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Ein lustiges Spiel

Auf einem abgemähten Sonnenblumenfeld spielten wir mit Yvonne Beerli, der Ameisen Expertin, ein Ameisenspiel. Es gab zwei Gruppen. In jedem Team gab es zwei Ameisen, zwei Blattläuse und einen Marienkäfer. Die Ameisen mussten die Blattläuse vor den Marienkäfer beschützen, indem sie die Marienkäfer mit Wasser anspritzen. Die Blattläuse mussten vor dem Marienkäfer wegrennen und gleichzeitig den Ameisen Honigtau (Wasser) geben. Aber die Marienkäfer versuchten eine Wäscheklammer an die Blattläuse zu hängen. Wenn die Ameisen Honigtau von den Blattläusen bekamen (pro Gruppe wurde ein Klopfzeichen = betrillern abgemacht), mussten sie so schnell wie möglich den Honigtau in einer Flasche sammeln. Die Gruppe, die nach 10 Minuten am meisten Honigtau in der Flasche hatte, gewann. Das Spiel fanden alle Kinder sehr lustig und toll. 
Naja und Sharline

Düfte erkennen

Wir mussten verschieden Sachen aus der Natur sammeln, die wir anschliessend in je zwei leere Filmdosen füllten. Die einen haben Blätter reingefüllt, die anderen haben Stroh, Erde oder Blumen gesammelt. Mit einer Gaze haben wir die Dosen verschlossen. Danach mussten wir in Gruppen zwei zusammengehörende Dosen durch Riechen wieder finden.
Mattia und Gillian

 

Aha-Erlebnisse

Bei unserem Ausflug haben wir viele neue Sachen gelernt. Frau Beerli von Pro natura hat uns erklärt, dass die Ameisen die grössten Teile vom Bau unter der Erde bauen. Die Ameisen hinterlassen eine Duftspur, damit die anderen Ameisen Bescheid wissen, wo sie etwas zu Essen finden. Die Ameisen bauen ihren Haufen an einem Ort, wo die Sonne hin scheint, weil sie es gerne warm haben. Meistens bauen sie ihren Haufen unter einem Baum oder an einem Ort, wo wenig Regen hinkommt, weil der Haufen sonst kaputt gehen würde.
Deborah und Tara