Skilager 2017

Seltsames Tier gesichtet

Disentis, 21. Februar 2017

Gestern wurde auf der Skipiste von Disentis ein seltsames Tier gesichtet. Es bewegte sich langsam von Parlets Richtung Puozas, anfänglich recht geschmeidig, später ruckartig. Plötzlich begann es zu kichern und kreischen und zerfiel dann in zwei Teile. Nein, kein alpiner Tatzelwurm, sondern die 5. Klasse aus Dinhard, die zur Zeit das Schilager in Disentis geniesst.

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Bei schönem Wetter war die Gruppe am Sonntag und Montag schnittig unterwegs. Erst der verregnete Schnee vom Dienstag bremste die Fahrt der eifrigen Schifahrerinnen und Schifahrer ein wenig. Die gute Laune leidet darunter aber nicht, denn auch im Casa Aurora kann man sich mit Tischtennis und anderen Spielen bestens vergnügen.

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Sonntag, 19.2.17
Um 8:15 Uhr mussten alle am Bahnhof Welsikon sein mit dem Gepäck, mit den Skiern und mit den Skischuhen. Endlich ging es los! Auf unserer Zugreise nach Disentis mussten wir in Winterthur, Zürich und in Chur umsteigen. Zum Glück konnten wir das Gepäck und die Skiausrüstung im Auto mitgeben. Als wir in Disentis ankamen, liefen wir zum Haus. Dort konnten wir uns umziehen und mit dem Bus zur Talstation fahren. Mit der Gondel fuhren wir zur Bergstation hinauf. Endlich ging es los mit Skifahren. Wir hatten zwei verschiedene Gruppen gemacht, eine langsamere Gruppe und eine schnellere Gruppe. Als Skilehrer hatten wir Herrn Sommer und Herrn Hitz. Am Abend konnten wir endlich unsere Zimmer beziehen. Alle freuten sich schon auf die erste Zimmerrallye und natürlich auf den Znacht. Zum Znacht gab es Spaghetti Bolognese und eine Käsesauce. Nachdem alle gegessen hatten, gab es ein Abendprogram. Wir machten das Fünflieberspiel und „Pierre et Paul“. Der Abend verging wie im Flug und wir mussten schon ins Bett.

Naja

Montag, 20 Februar 2017
Wir standen um 7:15 Uhr auf. Cinzia, Deborah und Alexia hatten Küchendienst und mussten den Zmorgen anrichten. Danach haben wir den, Lunch hergerichtet und zogen uns für die Skipiste an. Wir fuhren mit einer grossen Gondel rauf auf Caischavedra. Von da aus konnten wir mit Bügelliften und Sesselliften bis nach Lai Alv. Es gab zwei Gruppen: gut und  Anfänger. Wir kamen um vier Uhr nach Hause. Es gab Reis Casimir zum Nachtessen, danach musste die Küchengruppe den Abwasch machen. Am Abend haben wir dann noch ein Quiz gespielt. Der Tag war ein lustiger Tag mit coolen Erlebnissen beim Skifahren, die ich nicht so schnell vergessen werde. Sowieso war es ein cooles Lager.

Mattia

Dienstag, 21.2.17
Wie gewöhnlich weckten uns die Lehrer um 7:15 Uhr. Als wir uns umgezogen, Haare gekämmt und gefrühstückt hatten, durften wir unsere Brötchen für den Lunch machen. Dann hiess es wieder: Ab auf die Piste! Leider war an diesem Dienstag nicht ein ideales Skifahr-Wetter. Es war schade, dass nicht alle Skilifte offen waren.
Da alle Kinder schon vor der Mittagspause sehr erschöpft waren, spendierte Herr Sommer uns eine heisse Ovo.
Wir haben die Pause echt lange genossen… Als alle später wieder auf den Skier standen, passierte dann das Unglück: Naja und ich fielen aus dem Bügellift. Zum guten Glück war es nur etwa fünf Meter vor Liftende.
Nach einer einstündigen Mittagspause blieben wir nur noch ungefähr zwei Stunden im Skigebiet. In unserem Lagerhaus angekommen war keine gute Stimmung bei den Kindern, denn das Snowtubing musste verschoben werden, der Regen hatte den Schnee zu fest aufgeweicht. Dafür hatten die Erwachsenen einen Spielabend geplant. Um halb zehn wünschten uns die Lehrer gute Nacht und wir träumten noch von diesem aufregend schönen Tag.

Alexia

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Mittwoch, 22.2.17
Am Mittwoch um 6 Uhr früh am Morgen kam die Guggenmusik an unserem Lagerhaus vorbei. Wir Jungs waren sofort hellwach, da unser Zimmer Fenster zur Strassenseite hatte. Die Mädchen hatten aber nichts gehört, weil sie im oberen Stock geschlafen hatten. Danach ging es auf die Skis. Es gab immer zwei Gruppen. Es gab eine Anfängergruppe und eine Fortgeschrittenen Gruppe. Jede Gruppe hatte mindestens einen Leiter, Herrn Sommer oder Herrn Hitz. Beide Lehrer konnten richtig gut Ski fahren. Beim Skifahren haben wir immer die Schanzen gesucht, weil die ganze Klasse auf die Schanzen wollte. Irgendwann war das Skifahren fertig und dann ging es nach Hause. Wir fuhren dazu mit dem Bus ungefähr zehn Minuten. Als wir zuhause angekommen waren, mussten alle zuerst duschen. Als wir fertig mit dem Duschen waren, konnten wir etwas spielen, lesen, etwas malen oder eine Karte an die Eltern schreiben. Also man musste sich nicht langweilen. Danach gingen wir noch Snowtuben, darauf haben sich alle schon gefreut. Als wir vom Snowtuben nach Hause kamen, gab es PIZZA!!!! Die Pizza schmeckte köstlich und richtig gut!!! Normalerweise spielten wir jeden Abend ein Spiel wie zum Beispiel: ein Quiz oder Eisbärenjäger mit Herrn Sommer. Aber am Mittwoch waren wir ja Snowtuben und das war schon genug. Dann ging es ins Bett, das war eigentlich auch noch schön nach so einem ansengenden Tag. Übrigens im Skilager hat jeder einen Spitznamen bekommen.

Karim

Skigebiet Disentis
Disentis ist ein Skigebiet, das bis etwa 3000 Meter über Meer liegt, aber trotzdem nicht so gross ist. Auf jeden Fall ist Disentis ein wunderschönes Gebiet und ich empfehle es euch sehr. Es hatte leider nicht so viel Schnee gehabt und es war sehr warm, doch zuoberst bei dem Skilift Lay Alv war es sehr schön zum Fahren. Mann musste zuerst in der Talstation in eine riesige Gondel einsteigen, und die transportierte uns nach oben in die Bergstation und dann ging es LOS.

Snowtubing
Am Mittwochabend mussten wir um sechs Uhr los laufen, dass wir pünktlich um halb sieben beim Snowtubing waren. Dann hat uns eine Frau erklärt, wie das alles geht und dann konnten wir starten. Wir hatten eine Stunde Zeit. Es hat riesig Spass gemacht. Beim Snowtubing fährt man auf einem runden Luftkissen durch einen Schneekanal. Wir gingen einmal alleine runter, dann mal zu zweit oder auch alle zusammen als Klasse. Und das gute war: wir mussten nicht einmal unser Snowtubering rauftragen, wir konnten uns nur an einem Skilift befestigen und uns rauf ziehen lassen. Die Lehrer hatten uns zugeschaut und uns fotografiert, wie wir riesigen Spass hatten. Die Bahn war zwar nicht so lang, aber sie hatte eine coole Steilwandkurve und Höcker, auf denen man zum Teil gespickt ist. Es war sooooooo schön. Wir waren zwar nachher alle sehr erledigt und hungrig, aber wir freuten uns alle, dass wir das erleben konnten.

Tara

Donnerstag, 23. Februar 2017
Am Donnerstag sind wir wie gewohnt um 7:15 Uhr aufgestanden und um 9:00 Uhr auf den Bus gegangen. Als wir mit dem Bus bei der Skipiste angekommen waren, haben wir unsere Skis geschnappt und sind mit Herrn Sommer auf die Skipiste gegangen. Cinzia ist mit Herrn Hitz gefahren. Es hatte leider am Morgen ein bisschen Nebel. Als es endlich Zeit war, um zum Rucksack zu fahren und um Cinzia und Herrn Hitz zu treffen, fuhren wir runter zum Anfang vom Sessellift Gendusas und haben zu Mittag gegessen. Nach dem Essen konnten wir es kaum abwarten, bis es mit dem Skifahren wieder weiterging. Jetzt fuhren wir, also Mattia, Karim, Naja, Tara, Alexia und Deborah mit Herrn Hitz am Nachmittag weiter. Cinzia fuhr mit Herrn Sommer. Als wir am Nachmittag das letzte Mal Skifahren genossen haben, sind wir mit der Gondel in die Talstation gefahren und haben unsere Ski dieses Mal mit ins Haus genommen, weil wir nicht mehr Skifahren gingen. Also fuhren wir mit dem Bus wieder runter machten alles wie gewöhnlich: Duschen, umziehen und dann konnten wir noch kurz spielen bis es Abendessen gab. Es gab Pommes mit Hamburger, mmmmm so lecker. Als wir gegessen hatten, musste das Küchenteam abwaschen und abtrocknen. Danach haben Naja, Tara und ich alles vorbereitet für den Abend, den unsere Klasse alleine organisieren durfte. Beim ersten Spiel musste Tara gegen Alexia „Wettshoppen trinken“. Dann kam schon das zweite Spiel und zwar „Gummibärli im Mehl“, Naja gegen Deborah. Das dritte Spiel war „Pantomime“, Naja gegen Cinzia. Das vierte Spiel war „Pingpongball balancieren“, Alexia gegen Tara. Beim fünften Spiel war „Mohrenkopf Wettessen“, Karim gegen Mattia. Das sechste Spiel war „Buzzer Challenge“, Deborah gegen Mattia. Das siebte Spiel und das letzte war „Schnur rugälä“, Cinzia gegen Karim. Es war ein sehr knappes Rennen, aber am Schluss gewann Cinzia. Als wir am Schluss alles aufgeräumt hatten, las uns Herr Sommer noch eine Geschichte vor. Zum Schluss des Lagers gab es noch die mit Spannung erwartete Rangverkündigung aller Wettbewerbe der vergangenen Woche und der Zimmer-Rallye. Es gab für alle kleine Preise von Disentis zu gewinnen. Danach gingen alle ins Bett und schliefen schnell oder langsam ein.

Deborah

Freitag, 24.Februar 2017
Am Freitag standen wir um 07:15 Uhr auf. Mattia und Karim hatten Küchendienst und mussten auftischen. Frau Hitz und Frau Sommer haben alles bereit gelegt und dann kamen alle nach unten und sassen hin. Wir assen Zmorgen und haben unser Znünipäckli parat gemacht. Wir mussten nun alles zusammenpacken und die Zimmer aufräumen. Unser Gepäck konnten wir in der Garage deponieren, denn es wurde wieder mit dem Auto zurücktransportiert. Da das Wetter schlecht war, entschlossen wir uns am Vortag, dass wir am Freitag nicht mehr Skifahren würden. Trotzdem fuhren wir mit der Gondelbahn nochmals hoch ins Skigebiet. Dort spielte nämlich noch die Guggenmusik und wir machten noch einige tolle Gruppenfotos als Erinnerung. Wir, also Herr Sommer, Frau Hitz, Naja, Tara, Alexia, Deborah, Cinzia, Mattia und Karim gingen dann wieder ins Lagerhaus. Im Lagerhaus haben wir im Keller Mittag gegessen und Billard oder „Jöggele“ gespielt. Herr Hitz und Frau Sommer gingen schon mit dem Auto und dem Gepäck vor und wir trafen sie dann wieder am Bahnhof Welsikon. Wir machten uns langsam auf den Weg und sagten „ciao Disentis“. Unterwegs stürzte Frau Hitz und wir mussten ohne sie weiter gehen, denn sonst wären wir zu spät auf den Zug gekommen. In Chur stiegen wir um. Wir fuhren bis nach Zürich und nahmen den Zug bis nach Welsikon. Es war sehr stressig, auch weil sich Frau Hitz verletzt hatte. Im Zug haben wir Spiele gespielt z.B. Jass und Ciao Sepp. Ich glaube, alle machten noch Fotos, denn die Aussicht war wunderschön. Als wir in Welsikon angekommen sind, warteten schon ein paar Eltern gespannt auf ihre braun gebrannten Kinder. Wir haben unsere Sachen geholt und eingepackt. Wir fanden es alle toll im Skilager und niemand hat geweint wegen  Heimweh.

Cinzia

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