Schulreise 2017

Am 12. Juni versammelten sich alle 26 Kinder unserer Klasse am Bahnhof in Welsikon. Mit dem Zug fuhren wir dann durchs Tösstal nach Bauma. Obwohl der Wetterbericht 0 Regentropfen versprochen hatte, waren die Wolken über Bauma schon ziemlich dicht und dunkel. Das störte uns aber gar nicht und wir wanderten munter das schmale Weglein hoch zur Burgruine Altlandenberg. Dort packten wir erst einmal unseren Znüni aus und schauten in den tiefen Sodbrunnen.

 

a1.jpg a2.jpg a3.jpg
a4.jpg a5.jpg a6.jpg

 

Dann mussten wir doch tatsächlich unsere Regenjacken anziehen, denn es regnete etwa eine Viertelstunde lang kurz und heftig! Da wir im Wald unterwegs waren, wurden wir nicht mal richtig nass! Das Blätterdach schützte uns recht gut. Der Weg führte uns über steile, schmale Wege, über einige Brücklein und durch saftig grüne Waldwiesen ins Chämmerlitobel. Mit Blick auf den grössten Giessen fingen wir an, ein Feuer zu machen.

a7.jpg a8.jpg a9.jpg

 

Einige Kinder konnten es aber nicht abwarten und assen ihren Lunch schon bevor das Feuer parat war! Endlich war es dann soweit und die gluschtigen, mit Initialen verzierten Würste konnten vertilgt werden!

SR10-15
a10.jpg a11.jpg a12.jpg
a13.jpg a14.jpg a15.jpg

 

Niemand sass lange still! Einige bauten mit allerlei Waldmaterial herzige Zwergenhäuschen oder genossen von umgestürzten Bäumen den Überblick, andere stauten den Bach oder kletterten und krabbelten zur Höhle hoch und versuchten, ein Stück Nagelfluh abzubrechen. Am Schluss waren alle ziemlich dreckig!

SR16-24
a16.jpg a17.jpg a18.jpg
a19.jpg a20.jpg a21.jpg
a22.jpg a23.jpg a24.jpg

 

Durchs abschüssige Chämmerlitobel wanderten wir dann zum Campingplatz an der Töss, wo das Lädeli extra für uns geöffnet hatte. Jeder durfte sich eine feine Glacé aussuchen und Frau Sommer bekam eine ganz lange Quittung. Inzwischen war der grösste Schlamm auf Kleidern und Schuhen schon getrocknet und wir nahmen den restlichen Weg zum Bahnhof Saland unter die Füsse. Dass wir dabei die Töss auf einer speziellen Schwemmbrücke überquerten, war noch ein letzter Höhepunkt auf unserer Schulreise. Müde, schlammig aber total zufrieden kehrten alle Erstklässler wieder nach Dinhard heim.

 

Dagmar Sommer