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Skilager 2016

Wie jedes Jahr ging auch die 5.Klasse in den Sportferien nach Disentis ins Skilager. Leider mussten zwei Kinder das Bett hüten und konnten nicht mitkommen, die armen Kerle. Dank der Skilieferung zweier Mamis, erlebten wir eine lustige und entspannte Fahrt in die Berge. Das Wochenprogramm lautete: Skifahren in 3 verschiedenen Leistungsgruppen und Snowboard fahren in einer Mini-Gruppe. Mein persönliches Highlight war das nächtliche Snowtubing am Mittwochabend. Dort wurden die anfänglich vorsichtigen Fahrten immer wilder und chaotischer. Jeden Abend durften wir ein 3-gängiges Menü geniessen. Lecker war es! Danach gab es coole Abendprogramme wie der Zapfenjass, Bingo oder „Wetten dass?“.  Angela Merkel hatte alles gegeben, aber leider auch Wetten verloren. Ab 21:30 Uhr kehrte dann langsam Ruhe im Lagerhaus ein, bevor es am nächsten Tag wieder auf die Piste ging. Meine grösste Angst war, dass ich meine Gruppe verlieren würde, zum Glück war das nie der Fall. Die Stimmung war bis zuletzt sehr lustig und fröhlich, der Mittelpunkt aber war das Baby von unserer Lehrerin, das sorgte für regelmässige Abwechslung. Nach dem Hausputz am Freitag endete leider das Skilager 2016 in Disentis bereits wieder. Den fehlenden Schlaf holte ich dann in der zweiten Ferienwoche zuhause nach. Ich wäre auch wieder ein nächstes Mal dabei.

Joel Bestler

Es ist der 21. Februar 2016. Auf dem Bahnhof Seuzach sieht man überall Mädchen und Jungen mit grossen Koffern, Taschen, Rucksäcken, Skiern, Stöcken und Skischuhen. Es ist wieder soweit. Wie jedes Jahr macht sich die 5. Klasse auf die Reise nach Disentis ins Skilager. Niemand weiss genau, was da auf sie zukommt. Nicht alle Gefühle sind die gleichen. Bei den einen herrscht seit Tagen Vorfreude, den anderen ist es ein wenig mulmig im Bauch. Ein letzter Abschiedskuss, alle steigen ein, die Türen gehen zu. Jetzt gibt es kein Zurück mehr! In Disentis angekommen stellen wir das Gepäck ab, nehmen unsere Skis und ab geht’s auf die Piste. Das Wetter ist wunderschön warm, für uns zu warm. Dafür strahlende Sonne. Wir fahren mit einer grossen Gondel weit hinauf zum Skigebiet. Jetzt müssen wir uns wieder an die Skier und den Schnee gewöhnen. Das Lagerhaus Aurora gefällt mir gut. Am meisten bin ich im mittleren Stockwerk und spiele mit Levin, dem Sohn von Frau Hartmann. Er ist der jüngste im Haus. Das Gugus-Dada-Spiel bringt ihm zum Lachen. Im Keller hat es einen Billiardtisch, Tischfussball und einen kaputten Tischtennistisch. Wir essen im Gemeinschaftsraum, dort wo sich auch meistens das Abendprogram abspielt. Einmal spielen wir Zapfenjass, einmal Bingo... Doch die Höhepunkte sind der Abend den wir Kinder alleine gestalten dürfen und das Snowtubing. Zurück auf die Piste. Das Wetter ist die ganze Woche wechselhaft. Manchmal ist es so heiss, dass wir im Pullover die Piste runter fahren und dann ist es wieder so neblig, dass man kaum die Hand vor den Augen sieht. Dann bläst wieder ein starker Wind und verweht alles. In meiner Gruppe sind Pascal, Milena, ich, Joel und Robin. In dieser Reihenfolge fahren wir eigentlich immer den Berg hinunter. Das Schlusslicht machen unsere Skileiter, Frau Frey, Herr Egli und Frau Bissig. Sie sind alle sehr freundlich. Mit Herrn Egli fahren wir am letzten Tag sozusagen als Abschluss auch im Tiefschnee, aber bitte nicht weitersagen, abseits der Piste zu fahren ist nämlich verboten! Glücklicherweise verletzte sich niemand- haben wir alle gedacht. Doch nach den Ferien kam Sophia mit einer Schiene am Bein angehumpelt. Sie ist mit einem angerissenen Kreuzband und einem Knochenabsplitter noch drei Tage lang Ski gefahren. Unglaublich! Nach einer langen Zugsfahrt durch die schöne Rheinschlucht hält der Zug wieder in Seuzach an. Alle Mütter und Väter stehen da und ich freue mich, wieder nach Hause zu kommen, müde aber stolz, dass ich es geschafft habe.

Noemi Strebel

Das Skilager begann am Sonntag dem 21. Februar, als wir uns am Bahnhof in Seuzach mit unserer Lehrerin Frau Hartmann trafen. Wir stiegen in den Zug ein und mussten mehrere Male umsteigen bis nach Disentis. Wir, die 5. Klässler mussten unser Mittagessen im Zug futtern, denn als wir in Disentis angekommen sind, stellten wir das Gepäck im Chalet Aurora ab und gingen direkt auf die Skipiste. Unsere Skilehrer/Skilehrerinnen  waren: Frau Sulzberger, Frau Frei, Herr Egli und Frau Bissig. Wir fuhren bis am Abend da das Wetter so schön war. Danach gingen wir zurück ins Chalet, dann konnten alle ihre Zimmer beziehen und hatten eine Stunde Zeit sich auszuruhen. Ausser diese Kinder die Küchendienst hatten, die mussten helfen den Tisch zu decken. Jeden Abend gab es sehr leckeres Essen von Frau Bändle, unserer Köchin. Nach dem Essen gab es Spiele und danach ein Dessert. Bald mussten wir dann ins Bett damit wir für den nächsten Morgen wieder fit waren. Am nächsten Morgen hiess es Anziehen, Frühstücken und Lunchpaket für den Mittag richten, Skis anschnallen und losfahren. Das wiederholte sich jeden Tag bis am Freitag.
An den Abenden machten wir verschiedene Programme. Einmal durften wir den Abend selbst gestalten und an diesem Abend spielten wir Wetten dass..., einmal spielten wir Bingo und konnten tolle Preise gewinnen. Eines unserer Lieblingsspiele war der Zapfenjass.
Am Mittwoch kam das Highlight, denn wir durften bei Nacht auf die Snowtube-Piste. Da fährt man mit aufgeblasenen Reifen eine Piste mit Schanzen und wilden Kurven herunter. Es war so schnell, dass es uns hin und wieder aus den Reifen gespickt hat. Das Skilager  war ein voller Erfolg und alle Kinder kamen heil und glücklich nach Hause.

Milena Keist