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Fledermaus-Exkursion 2017

Die 6.-Klässler auf nächtlicher Exkursion

Am Dienstag, dem 29. August, haben sich alle 6.-Klässler um 20 Uhr vor dem Schulhaus versammelt, ausgerüstet mit Taschenlampen und zwei Fledermaus-Detektoren. Geplant war nämlich eine Nachtexkursion zum Thema Fledermäuse. Wir teilten uns in drei Fahrgruppen auf. Es begleiteten uns Frau Hitz, Frau Fritschi und Frau Baumann. Frau Baumann ist von der „Stiftung Fledermausschutz“ und konnte uns einiges über die Fledermäuse erzählen. Unser Ziel war der Feldisteg in Altikon.
Als wir in Altikon angekommen waren, bekamen wir zuerst eine Einleitung. Frau Baumann erzählte uns einige Fakten zu den Fledermäusen, wie wir uns auf dem Feldisteg verhalten sollen und was man tun kann, wenn wir einmal eine Fledermaus finden sollten. Auf dem Steg erlebten wir dann einen perfekten Sonnenuntergang über der Thur. Wir waren alle gespannt, ob wir überhaupt Fledermäuse sehen werden. Die Detektoren, mit welchen man den Ultraschallruf der Fledermäuse hörbar machen kann, wurden angeschaltet. Bald schon vernahmen wir das erste „Knattern“ aus den Geräten. In der Richtung, in welcher wir das erste Geräusch geortet hatten, sahen wir einen Schatten! Alle schauten gebannt. Im letzten Abendlicht entdeckten wir die ersten Abendsegler, wie sie Kurven schnitten und akrobatisch über den Baumwipfeln abdrehten. Von jetzt an ging es richtig los und wir sahen viele Fledermäuse, die bei der Brücke ihre Nahrung suchten. Auf und um den Steg wimmelte es nämlich von Mücken und Insektenlarven. Die Frequenzen auf den Detektoren zeigten Frau Baumann an, welche Fledermaus-Arten vor uns vorbeizogen. Bald tauchten noch Weissrandfledermäuse, Rauhhautfledermäuse und Wasserfledermäuse auf. Da es nun schon dunkel war, mussten wir unsere Taschenlampen herausholen und wir versuchten von der Brücke aus, die Tiere im Lichtstrahl einzufangen. Die Fledermäuse waren richtige Luftakrobaten. Sie haben so schnelle Bogen geschlagen, dass man fast nicht mit Schauen hinterher kam. Einige flogen sogar unter der Brücke hindurch, gefolgt von einer Drehung.
Gegen zehn Uhr gingen wir zu den Autos zurück, tranken noch etwas und teilten uns darauf wieder auf die verschiedenen Fahrgruppen auf. Der Abend war super und ein tolles Erlebnis für alle!
Text: zusammengestellt aus Exkursionsberichten der 6.-Klässler