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Besuch im Mühlerama

Am 28. Oktober besuchte unsere Klasse das Mühlerama in Zürich. Schon vor dem Museum stand eine alte Mühle, die wir mit zwei Holzstäben, etwas Geschick und Kraft in Bewegung bringen konnten. Das so gemahlene Mehl schmeckte prima. Im Inneren führte uns Herr Bommer dann eine Mühle vor, die früher durch Wasserkraft angetrieben wurde.

Besonders gespannt waren wir aber auf die grosse alte Mühle aus dem Jahr 1913, die zu Spitzenzeiten pro Stunde 2 Tonnen Körner zu Ruchmehl, Halbweiss- oder Weissmehl gemahlen hatte. Alle wichtigen Einrichtungen, die beim Mahlprozess eine Rolle spielen, sind noch vorhanden und wir konnten sie besichtigen. Der Motor setzt mit Transmissionen alle Maschinen in Betrieb, die es zum Reinigen des Getreides, zum Mahlen und Sieben braucht. Hinauf transportiert wird das Getreide mit einem Becherlift, hinab fällt es von selbst durch die Holzrohre und waagrecht befördert eine Förderschnecke das Mahlgut. Das fertige Mehl wird zuunterst im Haus in einem Sack aufgefangen, die ausgesonderten Schalenteile (Kleie) werden oben abgesackt und über die Sackrutsche nach unten befördert. Auf dieser über 100jährigen Rutschbahn durften wir zum Abschluss nach unten rutschen, was allen grossen Spass machte.