Die Alters-WG
So hiess das Theaterprojekt der 3. Klasse. Die Kinder haben sehr intensiv dafür geübt und das Theater Ende Woche den Klassen aufgeführt.
Das Üben hat sich gelohnt: Man hat alles gut verstanden, die Drittklässlerinnen und Drittklässler haben eine gute Mimik gehabt und sie hatten laut und deutlich gesprochen. Die selbstausgedachte Geschichte hatte einen roten Faden und kleine Witze drin.
Zuerst hat die dritte Klasse ein Lied gesungen, in welchem es darum ging, dass sie jetzt endlich mit dem Theater beginnen wollen! Am Anfang sah man alle in ihren Kostümen und man konnte sich deshalb schon ein bisschen vorstellen, um was es ging. Zusammengefasst ging es darum, dass eine Pfadileiterin eine Schatzkarte gefunden hatte und dort eine Nachricht darauf stand, dass jemand eingesperrt sei. Dies war in der Alters-WG, deren Bewohnerinnen und Bewohner gerade mit Hilfe der Firma Blitz-Bau dort eingezogen waren! Eingesperrt waren die Geister, die Ferien in der Realität gemacht hatten, und nicht wieder in die Geisterwelt konnten, weil sie die Karte verloren hatten. Die Pfadis fanden die WG und taten so als wollten sie ein bisschen putzen helfen. Die Bauarbeiter/innen vom Blitz-Bau mussten in der Alters-WG alle Pakete einräumen, deshalb trafen die beiden Gruppen aufeinander. Alle beide konnten ihre Arbeit nicht erledigen, weil die ganze Zeit etwas Durchsichtiges vor ihnen war und ihre Arbeit behinderte. In der Nacht ertappten die beiden Gruppen die Geister und handelten mit ihnen aus, dass sie die Karte wieder zurückbekommen, wenn sie in Zukunft nicht mehr Ferien in der WG machten. So fanden sie zurück in ihr Geisterland, die Pfadis hatten abermals eine gute Tat getan und die Seniorinnen und Senioren konnten endlich wieder in Ruhe lange Spieleabende machen.
Also: Ende gut, alles gut!
(Reporterin aus der 6. Klasse)